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Konsequentes Qualitätsmanagement bei HEMA

HEMA arbeitet jeden Tag daran, die hohe Produktqualität sicherzustellen und weiter zu verbessern. Dafür werden nicht nur alle Konstruktionen regelmäßig auf Qualität und Praxistauglichkeit geprüft, sondern es wird auch konsequent auf gutes Material und effiziente Arbeitsprozesse gesetzt.

HEMA verfügt über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015, das regelmäßig an allen europäischen Standorten rezertifiziert wird. Das QMS umfasst alle Unternehmensbereiche und definiert klare, nachprüfbare Standards, an denen sich HEMA täglich messen lässt. Zur Qualitätsprüfung verfügt HEMA zum Beispiel am Firmensitz in Seligenstadt über einen Teststand, auf dem sämtliche Schutzabdeckungen härtesten Belastungstests unterzogen werden. Bei den meisten Tests handelt es sich um sogenannte Lebensdaueranalysen. Dabei werden die Abdeckungen auf maximalen Verfahrwegen bewegt und dabei höchsten Beschleunigungen ausgesetzt. Ziel ist es, das Maximum an Verschleiß zu erreichen. Die HEMA-Ingenieure prüfen auch das Knickverhalten der Faltenbälge, die Rückstellkraft der Abdeckungen während des Auszuges und des Zusammendrucks sowie das Verhalten der Andruckkräfte bei Lamellen. Dabei reicht das Spektrum der Prüflinge von Einzelteilen bis hin zu kompletten Rückwandsystemen. Bei der Qualitätskontrolle der Sicherheitsscheiben arbeitet HEMA mit dem renommierten Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin zusammen. Die Scheiben werden nach der Norm DIN EN 23125, Widerstandsklassen A1 bis C3 auf ihre Rückhaltefähigkeit getestet und dabei mit einem 2,5 kg schweren Projektil beschossen. Bisher überstanden die HEMA-Scheiben selbst den Beschuss mit Projektil-Geschwindigkeiten von bis zu 80 m/s und einer Aufprall-Energie von bis zu 8.000 Joule. Sie entsprechen damit den Maschinenschutzanforderungen EN/TC143/WG3. Für die ständige Verbesserung der Produkte sind zudem in allen Werken sogenannte KAIZEN-Teams aktiv, die aus Mitarbeitern aller Abteilungen bestehen. Auch bezüglich der RoHS-Richtlinie und den aus der REACH-Verordnung resultierenden Anforderungen hält HEMA strenge Qualitätsvorschriften ein, um die Produktsicherheit zu garantieren.

Auf dem firmeneigenen HEMA-Teststand werden Schutzabdeckungen zur Qualitätssicherung bis an die Verschleißgrenze belastet